GameLab Karlsruhe - News

Label für Game Art und Pervasive Games
FENG MENGBO ---- LONG MARCH____restart
Kooperationsvortrag des ZKM und der HfG: Vortragsreihe mit dem Schwerpunkt Medienkunst aus Asien
Der chinesische Künstler Feng Mengbo ist aus Peking zu Gast am ZKM und an der HfG. In einem Vortrag wird er über seine Kunst sprechen. Der Vortrag findet im Rahmen einer Kooperation zwischen ZKM und HfG statt: Im Mittelpunkt stehen MedienkünstlerInnen aus Asien.
Feng Mengbo ist mit einer Installation in der am 21. Juni neu eröffnenden Game-Plattform des ZKM "ZKM_Gameplay" vertreten. Die im ZKM präsentierte spektakuläre Arbeit "Long March: Restart" besteht aus einer 16 Meter frei in der Luft schwebenden Projektion. Die Arbeit war zuvor im MoMA PS1 zu sehen.
Das Werk ist ästhetisch angelehnt an zweidimensionale Computerspiele der 16-Bit-Ära. In Feng Mengbos Computerspiel vermischt sich die Symbolwelt kommunistischer Propaganda mit Versatzstücken der westlichen Konsumwelt sowie Asien-Stereotypen in Computerspielen wie bspw. Street Fighter II.
Die über kabellose Controller spielbare Installation verfügt über eine 16 Meter lange Projektionsfläche, die das Spielgeschehen in extrem querrechteckigem Format zur Anschauung bringt. So persifliert die dezidiert politische Arbeit in Form und Inhalt den Heldenmythos des „Langen Marschs“ der kommunistischen Partei in den Jahren 1934 und 35.
Seit den 1990er-Jahren ist zu beobachten, dass sich KünstlerInnen Computerspielen zuwenden. Der chinesische Künstler Feng Mengbo ist einer der Pioniere dieser neuen, künstlerischen Tendenz. Im Jahr 2002 kam hierbei durch Feng Mengbo erstmals ein internationales Publikum mit künstlerischen Computerspielmodifikationen in Berührung. Der Künstler selbst stellte seine Arbeit Q4U (2000/02) auf der Documenta11 in Kassel aus.
In dem Vortrag am 20.06. um 16:00 Uhr wird er sein erfolgreiches Werk "The long march" vorstellen.
FENG MENGBO ---- LONG MARCH____restart
Feng Mengbo (Féng Mèngbō, born 1966) is a contemporary Chinese artist who works mainly in new media.Born in 1966 in province, in 1992, he graduated from Central Academy of Fine Arts, Beijing.He now lives and works in Beijing.His interactive installation My Private Album was shown in Documenta X in 1997, and video game mod installation Q4U (produced by The Renaissance Society, based on Quake III Arena) was shown in Documenta 11 in 2002. Ah_Q is a dancing-pad version of Q4U won the Award of Distinction of Interactive Art, Prix Ars Electronica, 2004. In the presentation on thursday the 20th of june he´ll talk about his famous work "Long March - Restart".
Ludum Dare
Ludum Dare ist ein regelmässig veranstaltetes Event für Spieleentwicklung. Die Teilnehmer entwickeln an einem Wochenende Spiele, deren Themen v on der Community vorgeschlagen wurden.
Ludum Dare wurde von Geoff Howland gegründet und fand zuerst im April 2002 statt.
Seitdem hat das Event bereits 22 Mal stattgefunden und immer Tausende von Spielen innerhalb eines Wochenendes hervorgebracht.
An diesem Wochenende treffen wir uns in Entropia um gemeinsam an Spielen zu arbeiten und unsere Fähigkeiten darin zu entwickeln und schärfen.
Jeder Student und jede Studentin jedweden Fachbereichs ist sehr herzlich eingeladen, jede Fähigkeit trägt zu interessanten und neuen Spielen bei.
Ludum Dare
Ludum Dare is a regular accelerated game development Event. Participants develop games from scratch in a weekend, based on a theme suggested by community.Ludum Dare was founded by Geoff Howland, and held it’s first competition in April of 2002. Since then the community has run more than 22 regular Events, several dozens of practice competitions, collectively creating many thousands of games in just a weekend each. The event attracts developers from all sides of the industry. Students, hobbyists, industry professionals from many well respected game studios, as well as many independent game developers. For many people, it can be difficult to find or make the time create a game or prototype for yourself. We’re here to be your excuse.
Start GameLab !!!
Am Mittwoch den 24.04. starten wir wieder ins Gamelab mit vielen neuen Projekten und Seminaren. Wir freuen uns auf euch!
Computerspiele stellen als Leitmedium kommender Generationen die Medienkunst als Massenmedium dar. Das Labor für Computerspiele (GameLab) nimmt sich dieses Tatbestands an und ermöglicht es innovative, kritische und subversive Strategien im Umgang mit dem algorithmischen Massenmedium zu erarbeiten. Hier wird Interessierten eine Plattform zur Präsentation, Publikation und dem allgemeinen Austausch über analoge und digitale Spiele geboten. Im Rahmen der Labelsitzungen werden auch historische und zeitgenössische Spielsysteme zur Aufführung und Diskussion gestellt. Zudem bieten die am Mittwochabend stattfindenden Treffen eine Plattform für die Präsentation und Produktion eigener Projekte, der Planung von öffentlichen Auftritten und den Ausbau des GameLab, sowie die Gestaltung von Themenabenden. Termine und Themen werden per Email und Web bekanntgegeben. Das GameLab ist offen für alle und lebt vom Interesse und der Partizipation der Studierenden. Weitere Informationen zum Label: www.game-lab.de Das Gamelab bietet außerdem einen praktischen Teil an, in dem eigene, künstlerische Projekte realisiert werden sollen: LAB Die TeilnehmerInnen erhalten Unterstützung in Form von praktischer Betreuung und Hintergrundinformation für die Arbeit an ihren Projekten. So werden sowohl Prozesse im Game Design (Ideenfindung, Pitching, Rapid Prototyping, Playtesting) als auch Aspekte der ästhetischen Ausgestaltung (Narration, audiovisuelle Oberflächliche, künstlerische Aspekte, Verbindungen zur Medienkunst etc.) fokussiert.Global Game Jam an der HfG Karlsruhe
Das GameLab des Instituts für postdigitale Narrativität veranstaltet den Global Game Jam in den Räumen der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Diese Veranstaltung findet vom 25.-27. Januar 2013 statt.
Beim Global Game Jam handelt es sich um eine Art Game Design-Wettbewerb, der jährlich abgehalten wird. Ziel ist es, innerhalb kürzester Zeit, funktionierende Spiele zu entwickeln. 2012 wurde das weltumspannende Ereignis an 242 Standorten (Jam Sites) in 47 Ländern simultan durchgeführt. Die TeilnehmerInnen kreierten im Rahmen des Jams über 2000 neue Spiele. Es geht dabei um Inspiration, Innovation und kreative Experimente mit dem Material des Spiels.
Im Jahr 2013 wird eine eigene Jam Site an der HfG eingerichtet. Erfahrene (professionelle) Game Designer treffen auf Nachwuchsentwickler: Alle sind willkommen! Bis zu 50 Personen sind eingeladen mitzujammen und Teil der weltweiten Entwickler- Community zu werden. Innerhalb von nur 48 Stunden entstehen neue, einzigartige Computerspiele zu einem bestimmten Thema. Die Veranstaltung begrüßt internationale Gäste an der HfG. Die Teilnahme ist kostenlos!
Die Ergebnisse – spielbare Computerspiele zu einem bestimmten Thema – werden am Sonntag, den 27.01. um 17:00 Uhr der Welt präsentiert! Die Präsentation zeigt alle Games, die während der 48 Stunden Jam an der HfG entstanden sind. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen, die Games des Global Game Jam kennenzulernen! Die Vorstellung ist natürlich für alle öffentlich – und selbstverständlich kostenlos.
Wer tiefere Einblicke in die Entwicklung eines Computerspiels erhalten möchte, kann an Gratis-Führungen zum Jam teilnehmen. Erfahrene Jammer vermitteln Eindrücke des Work-In-Progress. Im Rahmen des Global Game Jam an der HfG Karlsruhe werden am Samstag, den 26. Januar Führungen in drei Sprachen angeboten: um 15:00 Uhr auf Deutsch, um 16:00 Uhr auf Englisch und um 17:00 Uhr auf Französisch.
Der Global Game Jam ist eine Kooperation der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Die Veranstaltung wird vom K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe unterstützt.
Global Game Jam
Zeit: Freitag, 25. Januar, 14:00 Uhr bis Sonntag, 27. Januar, 19:00 Uhr
Ort: Lichtbrücke, Hochschule für Gestaltung, Lorenzstr. 15, 76135 Karlsruhe
Informationen und Anmeldung
http://globalgamejam.org/ (Zur Anmeldung muss man sich unter http://globalgamejam.org/ registrieren. Dann die HfG Karlsruhe als Location auswählen.) Facebook-Event: http://www.facebook.com/events/529908090375443/
Öffentliche Präsentation der Ergebnisse
Sonntag, 27. Januar, 17:00 Uhr – keine Anmeldung erforderlich!
Führungen am Samstag, 26. Januar
15:00 Uhr (Deutsch) 16:00 Uhr (Englisch) 17:00 Uhr (Französisch) Bei Interesse bitte Mail an: jgiroux@hfg-karslruhe.de
GAME DESIGN FOR FUTURE CITIES
In this combined seminar & studio class, we will investigate how game design methods as well as playfulness can, methodologically and practically, serve as design principles and design results for future cities. We will focus on mobility and also address topics such as urban well-being and liveability, citizen engagement, civic participation as well as sustainability.
The seminar is carried out in the context of a doctoral research project at RMIT University's Games & Experimental Entertainment Laboratory (GEElab). At the GEElab, an international research team is investigating how game design thinking can affect and alter architecture & urbanism, mobility, popular media, storytelling, engagement as well as other sciences, cf. www.geelab.rmit.edu.au. The GEElab operates sites in Melbourne, Australia, as well as in Germany, there as GEElab Europe.
GAME ART
GameLab-Austellung auf der Next Level Conference III in Köln
Das Game Lab der HfG Karlsruhe ist zu Gast auf der Next Level Conference in Köln. Dort präsentiert das GameLab spielerische Kunstwerke und interaktive Experimente. Die Next Level Conference findet vom 15. und 16. November in Köln statt. Next Level nimmt in seiner einzigartigen Mischung aus Konferenz und Festival digitale Spiele als Kunstform und Kulturtechnik in den Blick. Das passt perfekt zum GameLab!
Was ist der nächste Level?
Die Next Level Conference stellt ganz unterschiedliche wichtige Fragen: Wie sehen Games aus und wie klingen sie? Wie lässt sich Medienkompetenz vermitteln und wie Kulturelle Bildung fördern? Und wie entstehen Games überhaupt, wie funktioniert die Games-Industrie?
Next Level bietet am 15./16.11.2012 Kunst- und Kulturverantwortlichen, Akteuren aus der Games-Branche und der Kulturellen Bildung, aber auch Journalisten, Eltern, Lehrern und begeisterten Gamern einen spannenden Mix aus Vorträgen, Diskussionen und Workshops zu künstlerischen, bildungsrelevanten und kreativwirtschaftlichen Aspekten der Computerspiele. Mehr Infos unter www.nextlevel-conference.org.
Ausstellung@Next Level
Darüber hinaus präsentiert eine Ausstellung im Kulturforum Herz Jesu außergewöhnliche Kunstprojekte und Designobjekte. Kunsthochschulen – darunter die HfG! – zeigen hier ihre interaktiven Arbeiten und experimentellen Games, die sich in ihrer Gestaltung bewusst vom Mainstream des Medienmarktes abheben. Dokumentationen zu Games-Kultur beleuchten Aspekte der Games von pixeliger Retro-Ästhetik bis zu hochglänzenden AAA-Produkten.
Das GameLab des Instituts für Postdigitale Narrativität der HfG Karlsruhe ist ein Label für Medienkunst, das sich mit dem Medium Spiel und der zeitgenössischen Spielkultur auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht ein erweiterter Spielbegriff, der die Grenzen des Zauberkreises auslotet.
Press Start To PLAy!
Folgende Kunstwerke werden voraussichtlich im Rahmen der Next Level Conference zu sehen sein (tbc):
- Kinetic Space (Marco Zampella, Matthias Wölfel)
- Galaxy Table (Alexander Müller (Grafik) Jochen Görtler (Konzept + Programmierung) Michael Bechtel (Konzept + Programmierung) Marco Zampella (Konzepthilfe + Betreuung)
- Epic Sax Guy – The Kinect Videogame (Jonathan Giroux)
- Dream of the Dove (Jonathan Giroux)
- Doors of Decision (Jan Cordes, Jonathan Wehrle)
- I Hate Myself (Tilmann Hars, Martin Felis, Jonathan Wehrle)
- Alive (Michael Rybakov)
- .STEALTH (Martin Reiche)
Stephan Schwingeler
GAMELAB OPENING
The GameLab starts into the new semester with full power!
Adam Rafinski, founder of the GameLab is supporting us from the states now, where he writes his master thesis as an assistant of Ian Bogost. New to the GameLab is now Stephan Schwingeler, who graduated in history of art with focus on game theories.
And then of course there is a team of old-timers to the GameLab of whom most offer their own seminars all around the broad field of games, playfulness and interactive media. (Some informations about that can be found here, when where ad what can be seen in the calendar.)
The official opening of the GameLab will be at the 31st of october, when the new students of media art are being introduced to the faculty. Anyway, we don´t want to wait that long, wherefore we jump to action on wednesday the 24th where we greet the opening of the GameLab with saltsticks, beverages and whatever will be brought by you.
If you don´t know what it´s all about yet, check out the website and the projects on the right side, our mission statement can be found here and if you´re still not sure, come to room 323 on wednesday evenings, starting 6pm and see for yourself.
GAMELAB ERÖFFNUNG
Das GameLab startet voller Elan ins neue Semester!
Adam Rafinski, Gründer des GameLab unterstützt uns inzwischen von Amerika aus, wo er als Assistent Ian Bogosts an seiner Masterarbeit feilt. Neu für das GameLab dazugewinnen konnten wir dafür Stephan Schwingeler, promovierter Kunstgeschichtler und begeisterter Game-theoretiker.
Ansonsten wird das GameLab gestützt von einer Gruppe alter Hasen, die (nebenbei) auch alle im Themenumfeld des GameLabs eigene spezifische Seminare anbieten (eine Kurzübersicht dazu findet sich hier, Wann und wo lässt sich im Kalender einsehen)
Die offizielle Einführungsveranstaltung des GameLabs findet erst am 31.10. statt, im Rahmen der Einführung der neuen Medienkunststudenten. So lange wollen wir aber nicht warten, weshalb wir uns schon am 24.10. voll in die Praxis stürzen und das Gamelab im neuen Semester mit Salzstangen, geistigen Getränken und allem, was extern dazugetragen wird, begrüßen. Wer noch nicht weiss, worum es beim GameLab geht, sollte sich zum Einen diese Website etwas zu Gemüte führen, hier unser Mission Statement nachlesen und sich hier ansehen wo und wann was alles stadtfindet.
Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter und sehen uns hoffentlich am Mittwoch (18:00 Uhr, Entropia (323))
Gamelab @ Platine Festival
Wir sind auf dem PLATINE Festival 2012 13. – 16. August 2012, täglich von 19 – 23 Uhr Im Alltag ist Elektronik inzwischen stets gegenwärtig und hat eine immanente Bedeutung für die Gesellschaft wie auch den einzelnen Menschen. Meist handelt es sich um die ausschließliche Sichtbarkeit des Endproduktes, der eigentliche Prozess der Entstehung und seiner Einzelteile gerät angesichts des schillernden Massen-Phänomens in Vergessenheit. weitere Infos unter:http://www.platine-cologne.de/ Gamelab/Postdigital Institut Aktivisten stellen mehrere Arbeiten auf dem Platine Festival aus.hier die direkten Links zu den Arbeiten: Galaxy Table:http://www.platine-cologne.de/12/?mtheme_portfolio=galaxy-table
Anfassen und Interaktion erwünscht! Der Galaxy Table von Jochen Görtler, Michael Bechtel und Alexander Müller zieht vor allem durch die Verschmelzung von Realität und Digitalem den Spieler in seinen Bann. Die unmittelbare Auswirkung der Objekte auf den Spielfluss erzeugen ein intuitives Gameplay und sorgen für einen schnellen Einstieg in das Spiel und spricht somit nicht nur junges Publikum an. Durch geschicktes Platzieren von Würfeln, die alles um sich herum verdrängen, ist es die Aufgabe des Spielers einen Schwarm von Raumschiffen sicher an schwarzen Löchern und anderen Gefahren vorbei zum Ziel zu manövrieren. Abstoßung und Anziehung, Hell und Dunkel, Weiß und Schwarz, Gut und Böse, das Thema “Gegensätze” ist ein tragendes Element des Konzepts, welches konsequent und in seiner ursprünglichsten Form umgesetzt wurde. Was wird am Ende wohl überwiegen?(Ein KINETIC SPACE Projekt betreut von Marco Zampella)
YOE ARE … NOT ALONE (TABLET EDITION):http://www.platine-cologne.de/12/?mtheme_portfolio=you-are-not-alone
“Schlüpft in die Rolle eines Astronauten oder eines Commanders und aktiviert gemeinsam vergessene Welten! Nur gemeinsam könnt ihr es schaffen. Aber passt auf: Fallen lauern überall und Kommunikation kostet Energie! Ein Spiel, das nur zu zweit gespielt werden kann, aber Freiräume für das Individuum lässt.”Bei dem Spiel ‘You Are Not Alone’ von Marco Zampella und Alexander Liebrich übernimmt einer von zwei Spielern die Rolle des Astronauten, der Andere die Rolle des Commanders. Überall im Weltall lauern Fallen, welche nur der Commander sehen kann. Mittels einer Webcam-Übertragung navigiert er den Astronauten. Doch auch diese Übertragung unterliegt Störungen und wird zunehmend schlechter. Das Spiel stellt eine bewusste Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten eigenständigen Handelns und der dennoch bestehenden Verbindung zu etwas Höherem dar. Die Fast-Verschmelzung zwischen Mensch und Maschine stellt ein weiteres zentrales Thema da.Das Spiel soll nicht nur Grenzen und Chancen der gemeinschaft und Kommunikation ausloten, sondern auf eine philosophische Unterscheidung zwischen einer auktorialen Betrachterrolle und der Alleinstellung auf die eigene wahrnehmbare Realität verweisen. .STEALTH:http://www.platine-cologne.de/12/?mtheme_portfolio=stealth
In dem Spiel .STEALTH von Martin Reiche schlüpft der Spieler in die Rolle des blinden Fahrers eines Hochgeschwindigkeitsfahrzeugs in einer zweidimensionalen Welt und hat keine andere Wahl, als sich durch sein Gehör zu orientieren. Vor dieser für den visuell geprägten modernen Menschen nichttrivialen Aufgabe, deren Nicht-Bestehen akustisch bestraft wird, merkt der Spieler bald, dass es nicht um das Absolvieren einer einfachen Rennstrecke geht. .STEALTH greift damit die Realitätsrepräsentation in der Spielwelt auf und versucht diese durch geschicktes Spieldesign in einen ungewohnten Kontext zu setzen. Die Geduld und Anpassungsfähigkeit des Spielers werden dabei aufs Äußerste strapaziert und fehlende Rücksicht wird durch Einsicht gerechtfertigt.
Gamelab @ Platine Festival
Wir sind auf dem PLATINE Festival 2012 13. – 16. August 2012, täglich von 19 – 23 Uhr Im Alltag ist Elektronik inzwischen stets gegenwärtig und hat eine immanente Bedeutung für die Gesellschaft wie auch den einzelnen Menschen. Meist handelt es sich um die ausschließliche Sichtbarkeit des Endproduktes, der eigentliche Prozess der Entstehung und seiner Einzelteile gerät angesichts des schillernden Massen-Phänomens in Vergessenheit. weitere Infos unter:http://www.platine-cologne.de/ Gamelab/Postdigital Institut Aktivisten stellen mehrere Arbeiten auf dem Platine Festival aus.hier die direkten Links zu den Arbeiten: Galaxy Table:http://www.platine-cologne.de/12/?mtheme_portfolio=galaxy-table
Anfassen und Interaktion erwünscht! Der Galaxy Table von Jochen Görtler, Michael Bechtel und Alexander Müller zieht vor allem durch die Verschmelzung von Realität und Digitalem den Spieler in seinen Bann. Die unmittelbare Auswirkung der Objekte auf den Spielfluss erzeugen ein intuitives Gameplay und sorgen für einen schnellen Einstieg in das Spiel und spricht somit nicht nur junges Publikum an. Durch geschicktes Platzieren von Würfeln, die alles um sich herum verdrängen, ist es die Aufgabe des Spielers einen Schwarm von Raumschiffen sicher an schwarzen Löchern und anderen Gefahren vorbei zum Ziel zu manövrieren. Abstoßung und Anziehung, Hell und Dunkel, Weiß und Schwarz, Gut und Böse, das Thema “Gegensätze” ist ein tragendes Element des Konzepts, welches konsequent und in seiner ursprünglichsten Form umgesetzt wurde. Was wird am Ende wohl überwiegen?(Ein KINETIC SPACE Projekt betreut von Marco Zampella)
YOE ARE … NOT ALONE (TABLET EDITION):http://www.platine-cologne.de/12/?mtheme_portfolio=you-are-not-alone
“Schlüpft in die Rolle eines Astronauten oder eines Commanders und aktiviert gemeinsam vergessene Welten! Nur gemeinsam könnt ihr es schaffen. Aber passt auf: Fallen lauern überall und Kommunikation kostet Energie! Ein Spiel, das nur zu zweit gespielt werden kann, aber Freiräume für das Individuum lässt.”Bei dem Spiel ‘You Are Not Alone’ von Marco Zampella und Alexander Liebrich übernimmt einer von zwei Spielern die Rolle des Astronauten, der Andere die Rolle des Commanders. Überall im Weltall lauern Fallen, welche nur der Commander sehen kann. Mittels einer Webcam-Übertragung navigiert er den Astronauten. Doch auch diese Übertragung unterliegt Störungen und wird zunehmend schlechter. Das Spiel stellt eine bewusste Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten eigenständigen Handelns und der dennoch bestehenden Verbindung zu etwas Höherem dar. Die Fast-Verschmelzung zwischen Mensch und Maschine stellt ein weiteres zentrales Thema da.Das Spiel soll nicht nur Grenzen und Chancen der gemeinschaft und Kommunikation ausloten, sondern auf eine philosophische Unterscheidung zwischen einer auktorialen Betrachterrolle und der Alleinstellung auf die eigene wahrnehmbare Realität verweisen. .STEALTH:http://www.platine-cologne.de/12/?mtheme_portfolio=stealth
In dem Spiel .STEALTH von Martin Reiche schlüpft der Spieler in die Rolle des blinden Fahrers eines Hochgeschwindigkeitsfahrzeugs in einer zweidimensionalen Welt und hat keine andere Wahl, als sich durch sein Gehör zu orientieren. Vor dieser für den visuell geprägten modernen Menschen nichttrivialen Aufgabe, deren Nicht-Bestehen akustisch bestraft wird, merkt der Spieler bald, dass es nicht um das Absolvieren einer einfachen Rennstrecke geht. .STEALTH greift damit die Realitätsrepräsentation in der Spielwelt auf und versucht diese durch geschicktes Spieldesign in einen ungewohnten Kontext zu setzen. Die Geduld und Anpassungsfähigkeit des Spielers werden dabei aufs Äußerste strapaziert und fehlende Rücksicht wird durch Einsicht gerechtfertigt.
GameLab Sommerloch Ausstellung 2012 an der HfG Karlsruhe
Das GameLab Karlsruhe präsentiert auf der diesjährigen Jahresausstellung "Sommerloch 2012" der Staatlichen Hochschule für Gestaltung im Ausstellungsbereich vom Institut für Postdigitale Narrativität 16 neue brandheiße Werke. 18. - 22. Juli 2012; Eröffnung: Di., 17. Juli, 19 UhrÖffnungszeiten: Mi - So: 11 - 21 Uhr, Eintritt frei Erstmals werden neben Computerspielen, Kunstinstallationen, auch Gesellschaftsspiele präsentiert. Nicht entgehen lassen! Zu sehen sind: "Forschungsergebnisse" von Reality Design"Shade" von Jens M. Stober"Massenvermehrung" von Susana Pilar Delahante Matienzo"gravit three" von Amine Fahem, Adam Gawel, Greta Luise Hoffmann, Denis Krämer, Ermanno Zanella"Der Internetgott" von Adam Gawel"You are Hero" von Greta Luise Hoffmann"Philosophenspiel" von Gregor Belogour"Meuterei" von Greta Luise Hoffmann"Von der Rolle. Das multigeniale Erkenntnisspiel" von Ulrich Marx"Lifetime" von Jonathan Giroux"The Art Generator" von Eva Franz"Alive" von Michael Rybakov"I hate myself" von Tilmann Hars, Martin Felis und Jonathan Wehrle"Doors of Decisions" von Jan Cordes und Jonathan Wehrle"Alkahest" von NoGames "53min (Arbeitstitel)" von Frank Bierlein, Corinne Schlichtig und Moph Zielke weitere Infos zum Sommerloch: http://www.hfg-karlsruhe.de/features/sommerloch-2012.html
Clash of Realities - Internationel Computer Game Conference Cologne
Auf der diesjährigen Internationel Computer Game Conference Cologne "Clash of Realities“ berichtet der Student der staatlichen Hochschule für Gestaltung und Mitbegründer des GameLab der HfG, Jens M. Stober, über den Entwicklungsprozess des von der österreichischen Künstlergruppe „goldextra“ entwickelten Serious Game „Frontiers“. Er selbst ist Teil dieser Künstlergruppe. Die internationale Konferenz findet mittlerweile zum vierten Mal statt. Im Programmpunkt Game Design wird Jens M. Stober den Entwicklungsprozess des Spieles präsentieren und sich mit dem Themenkomplex „Critical Games“ beschäftigen. Im Anschluss beginnt eine Diskussionsrunde zum Thema: „Indie vs. Mainstream – Beyond Entertainment“. Die Konferenz beleuchtet darüber hinaus verschiedenste Perspektiven zu Computerspielen, wie z.B „Game Studies“, Crossmediale Prozesse, „gamification“ sowie neuartige Spielformen und –formate.
Die "Clash of Realities“ findet vom 23. bis zum 25. Mai 2012 in den Räumen der Fachhochschule Köln statt. Organisiert wird die Konferenz vom Institut für Medienforschung und Medienpädagogik und dem Cologne Game Lab in Kooperation mit Electronic Arts.
Weitere Informationen im Netz:
«Podzámok» auf dem 2012 UCLA Game Art Festival in L.A.
Das Gamelab Karlsruhe ist mit dem interaktiven Machinima «Podzámok» von Franziska Beyer in der Ausstellung des zweiten Game Art Festivals der UCLA in Los Angeles vertreten. Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung (9. Mai im Hammer Museum, 10. Mai im Broad Art Center der University of California) werden experimentelle Spiele, Demos, Game Art, Performances und Musik von Studenten und Absolventen der UCLA, USC und UCI präsentiert. Die Beteiligung am Festival ist die erste Zusammenarbeit der Gamelabs der UCLA und der HfG Karlsruhe.
Infos zum Festival
Infos zu «Podzámok»
AMAZE - INDIE CONNECT 2012 - 26.-27. April - Berlin
In der Ausstellung beim diesjährigen AMAZE-Festival in Berlin vertreten die beiden Künstler Jan Cordes und Jens M. Stober das Gamelab Karlsruhe. Gezeigt werden zwei Premieren für Berlin. Zum einen das Computerspiel "Doors of Decision" von Jan Cordes und "1378(km)" von Jens M. Stober. Zu sehen vom 26.-27. April 2012. Weitere Informationen zu AMAZE INDIE CONNECT im Netz....
art-KARLSRUHE - Nàrkissos & Schnäppchenjäger
Die Kunstmesse art KARLSRUHE findet vom 8. bis 11. März 2012 bereits zum neunten Mal statt. Mit mehr als 2.000 renommierten Galerien aus 12 Ländern präsentiert sie Malerei, Skulpturen, Objekte, Grafik und Fotografie der Klassischen Moderne und Gegenwart. Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie ist auch in diesem Jahr mit einem Stand in Halle 1 der Messe vertreten. Die BesucherInnen erhalten dort anhand ausgewählter Werke Einblick in die aktuellen Ausstellungen des ZKM sowie die Möglichkeit, einige der am ZKM produzierten Apps kennenzulernen. Darüber hinaus werden zwei Werke der mit dem ZKM assoziierten Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) gezeigt.
zum SchnäpchenjägerDie beiden interaktiven Kunstwerke "Nàrkissos" & "Schnäppchenjäger" des Instituts für Postdigitale Narrativität und des Gamelab Karlsruhe wurden im Wintersemester 2011/12 direkt für die art KARLSRUHE 2012 entwickelt. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Nàrkissos (2011/12)Die erstmals in der Öffentlichkeit präsentierte Arbeit Nàrkissos des Arbeitskreises Kinetic Space am Institut für Postdigitale Narrativität der HfG legt gleich mehrere philosophische Themen frei. Mithilfe einer Echtzeit-Raumkamera wird die Umgebung in einem Spiegel projiziert, in den die BesucherInnen blicken. Ein Facetracking-System erkennt die Personen, macht ihre Gesichter jedoch gleichzeitig unkenntlich. Das Kunstwerk spielt mit dem antiken Mythos von Narziss, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte – da er es nicht als solches erkannte – und hinterfragt damit einen zunehmenden Individualismus sowie die Konstruktion Realität im Allgemeinen. Die Installation möchte einen reflektierten Blick auf den Rezipienten selbst wagen. Konzept & Realisierung:Elke MüllerGreta Luise HoffmannHannes GerlachHoàng Anh LêMarco ZampellaThomas Schenker ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Schnäppchenjäger (2012)Mit der Game-Hommage Schnäppchenjäger von Jan Cordes und Jens M. Stober können die SpielerInnen in den Hallen der art KARLSRUHE Kunstwerke kaufen. Im First-Person-Shopper Game muss man in einer Halle der ART Karlsruhe, ausgestattet mit bündelweisem Bargeld, Kunst kaufen. Nicht die ausgebbare Summe an Geld, sondern die Zeit bestimmt das Spiel. Diese ist begrenzt. Innerhalb, der vorgegebenen Zeit müssen möglichst viele Kunstwerke gekauft werden, indem man Geldbündel auf sie wirft, um dadurch den Highscore zu generieren. Jedes Kunstwerk hat seinen spezifischen Preis – je höher desto mehr Punkte. Eine weitere Möglichkeit des Spielers ist, die Werke mit einem dicken Filzstift zu signieren. Diese Modifikation des Kunstwerkes kann den Wert steigern oder senken. Die Künstler reflektieren in ihrer Arbeit die „Geiz-ist-Geil-Mentalität“ einer Kunstmesse und deren Kunden. Bei vielen Besuchern einer solchen Messe steht das eigentliche künstlerische Werk im Hintergrund. Es geht ihnen um eine langfristige und günstige Investition mit hohen Renditen. Die damit verbundene Spekulation wird durch die Möglichkeit der Signierung der Werke dargestellt. Diese Modifikation lässt den Wert des Werks steigen oder fallen. Die Wertveränderung ist ein unvorhersehbares Risiko. Der Spieler weiß erst nachdem er das Werk modifiziert hat, in welche Richtung sich der Wert entwickelt. Eine rote Zahl bedeutet eine Wertminderung, während eine grüne Zahl eine Wertsteigerung bedeutet. Konzept & Realisierung:Jan CordesJens M. Stober
Frontiers Final Edition - ZKM / Welt der Spiele
Präsentation: FRONTIERS Final Edition
Datum: 29. Februar 2012 - 16 Uhr
Ort: ZKM Medienmuseum / Welt der Spiele, Lorenzstraße 19, Karlsruhe
FRONTIERS - You've reached fortress Europe
Bereits 2010 sorgte die erste Fassung von FRONTIERS, der auf "Half-Life 2" aufbauende "Multiplayer-Mod" der österreichischen Künstlergruppe "gold extra" für Furore. Den Entwicklern des Computerspiels war es gelungen, die realen Auseinandersetzungen von Flüchtlingen mit Grenzposten zwar aus der klassischen Perspektive eines Ego-Shooters darzustellen, aber gleichzeitig den Aspekt des peace-keeping in den Vordergrund zu stellen. FRONTIERS war unter anderem zu sehen bei der Art Moscow, Games for Change Festival New York, ZKM Karlsruhe und dem emaf Osnabrück. In den Medien berichteten neben anderem die ARD Tagesthemen, ARTE Metropolis, der ORF und Die Zeit über das Serious Game.
FRONTIERS führt seine Spieler an die Grenzen Europas - ein Computerspiel, das die Stationen einer Flucht nach Europa aus den konträren Situationen als Flüchtling oder Grenzwache zeigt. FRONTIERS lässt die dramatische Situation an den Grenzen anhand der Stationen einer Fluchtroute nach Europa durchleben. Der Produktion an dem Spiel ging eine intensive Recherchephase zu Hintergründen von Migration und der Situation von Flüchtlingen an den europäischen Grenzen vor allem in Spanien und der Ukraine voraus.
In der finalen Version wurden alle bereits existierenden Stationen der Flucht überarbeitet sowie erweitert und mit neuen Stationen ergänzt. Das Spiel umfasst nun das Grenzgebiet zwischen Niger und Algerien in der Sahara, die spanische Exklave Ceuta, eine spanische Küstenstadt, den Hafen von Rotterdam und ein finales Level. Im finalen Level, einem virtuellen Ausstellungsraum, ist ein großer Teil des Recherchematerials zu Frontiers zu finden. Dieses wurde audiovisuell und spielerisch integriert.
Die finale Fassung von FRONTIERS wird am 29. Februar 2012 den Medien erstmals präsentiert. Im Anschluss, um 16:00 Uhr findet eine öffentliche Präsentation mit anschließender Diskussionsrunde zur finalen Fassung von FRONTIERS statt. Teilnehmer der Diskussionsrunde:
· "gold extra": Sonja Prlic, Karl Zechenter, Tobias Hammerle, Martina Brandmayr
· Jens M. Stober, Student der Medienkunst an der HfG Karlsruhe und Partner von "gold extra",
· Michael Bielicky, Professor für Medienkunst an der HfG Karlsruhe
· Prof. Dr. Heiner Mühlmann, Lehrbeauftragter für Philosophie und Kulturtheorie an der HfG Karlsruhe,
· Dr. Bernhard Serexhe, Kurator des ZKM Medienmuseum, moderiert die Diskussion.
Games@Learntec - Serious Games
Die beiden Serious Games "1378(km)" von Jens M. Stober und "Frontiers" von goldextra zu Gast auf der LEARNTEC in der Game-Area "Games@Learntec".
Ganz im Zeichen der LEARNTEC und deren 20. Jubiläum, sowie der Fokusierung auf Serious Games, präsentiert das Gamelab Karlsruhe, das Intitut für Postdigitale Narrativität und die staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe die beiden Spiele. Die LEARNTEC findet vom 31. Januar bis zum 02. Februar 2012 in der Messe Karlsruhe statt. Infos zu 1378(km)Infos zu Frontiers Nicht vergessen!
Computerspielkongress im Rahmen der Learntec am 02.02.2012 Der LevelUP-Kongress richtet sich gezielt an Entscheider aus Bildung, Politik und Wirtschaft und soll für das vielfältige und spannende Feld der Computerspiele sensibilisieren, die in der Gesellschaft eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Offen für den Dialog präsentieren Forscher, Entwickler und junge Talente in Kurzvorträgen neueste Erkenntnisse aus und über die Spiele-Branche. Dabei werden alle Themen aus drei verschiedenen Blickwinkeln den Zuhörern präsentiert, um das komplexe Medium Computerspiel in seiner ganzen Tiefe zu erfassen: Jeder Vortragsblock widmet sich einen speziellen Thema, welches jeweils aus künstlerisch-kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Perspektive heraus erläutert wird. Das ausführliche Programm findet sich HIER Global Game Jam @ Gamelab Karlsruhe
Vom 27. bis zum 29. Januar 2012 lädt das Gamelab Karlsruhe erstmalig zum Global Game Jam ein. 2008 von der International Game Developers Association (IGDA) ins Leben gerufen, mobilisiert der Global Game Jam auf der ganzen Welt mehrere Tausend Gamedesign Enthusiasten innerhalb von 48 Stunden unter Einsatz von Schweiß, Blut und geistiger Gesundheit ihre Ideen in Spiel-Protypen umzusetzen.
Teilnehmen kann jeder, egal ob Designer, Grafiker, Musiker oder Programmierer, egal ob Profi oder Neuling. Da wir wir leider nur 15 Plätze zu vergeben haben, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung (hier). Teilnehmer müssen 18 Jahre oder älter sein und sowohl Hard- als auch Software selber mitbringen.
LevelUP - Spiele neu entdecken
Computerspielkongress im Rahmen der Learntec am 02.02.2012
Der LevelUP-Kongress richtet sich gezielt an Entscheider aus Bildung, Politik und Wirtschaft und soll für das vielfältige und spannende Feld der Computerspiele sensibilisieren, die in der Gesellschaft eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Offen für den Dialog präsentieren Forscher, Entwickler und junge Talente in Kurzvorträgen neueste Erkenntnisse aus und über die Spiele-Branche. Dabei werden alle Themen aus drei verschiedenen Blickwinkeln den Zuhörern präsentiert, um das komplexe Medium Computerspiel in seiner ganzen Tiefe zu erfassen: Jeder Vortragsblock widmet sich einen speziellen Thema, welches jeweils aus künstlerisch-kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Perspektive heraus erläutert wird. Das ausführliche Programm findet sich HIER
Frohe Weihnachtszeit
Das Postdigital Institut und GameLab Karlsruhe verabschiedet sich für dieses Jahr und wünschen dir eine erholsame, wunderschöne Post-Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr! In diesem Sinne haben wir hier zwei Weihnachtsgeschenke für dich:
"REVENGE OF THE CHRISTMAS TREE"
Völlig aufgebracht erfährt der Weihnachtsbaum von dem Unheil, das sich an der HfG Karlsruhe abspielt: Dort werden alljährlich immer abstraktere Weihnachtsbäume von verrückten Studenten gestaltet, in der traditionellen Weihnachtsbaumausstellung präsentiert und das Gerücht, es gäbe einen Überbaum, der all diese technisierte und unnatürliche Entwurzelung der Natur vorantreibt, wirft seinen Schatten in die Nacht. Schlüpfe in die Rolle unserer Weihnachtsbäume und verteidige die wahre Natur des Weihnachtsbaumes gegen die Tyrannei des Überbaums.
Konzept, Story, Visual Design, Sound Design & Code Design von :
Adam Rafinski , Greta Luise Hoffmann, Marco Zampella, Immanuel Janicki, Alexander Müller, Jonathan Wherle, Mathilde Hoffmann, Michael Vierling, Jonathan Giroux
Link (Windows Version wird Empfohlen. Nach dem Entpacken sofort ausführbar):
Windows (60 MB gepackte ZIP Datei)
MAC (60 MB gepackte ZIP Datei)
"SCHMÜCK-SHOOTER"
Beim Schmück-Shooter handelt es sich um ein 3rd-Person-Christmas-Shooter-Mini-Game. Als Weihnachtsmann hat man die Mission, einzelne unzufriedene Bäume zu schmücken. Verschossen werden Weihnachtsbaumkugeln und Geschenke. Erst wenn die sich bewegenden Bäume ausreichend geschmückt sind, hören diese auf Santa Claus weiter zu verfolgen und sind zufrieden. Erstellt wurde das Mini-Game von Jens M. Stober und Jan Cordes mit Hilfe von UNITY. Interessante Nebensache: Die Tannenbäume im Spiel haben genau 1378 Polygone!
Link zum Spiel: http://games.elorx.com/schmueckshooter
(Zum Spielen muss das Unity-Browser-Plugin installiert sein)
Mary Flanagan: "Playful Systems"
Mary Flanagan, amerikanische Medienkünstlerin und Spieleforscherin, zu Gast am Mittwoch, 30. November 2011, ab 20:00 im Studio der HfG Karlsruhe. Sie sprich über ihr eigenes künstlerisches Werk. Titel ihres Vortrags: "Playful Systems"
Mary Flanagan ist Medienkünstlerin und eine der angesehensten Forscherinnen auf dem Gebiet der Games Studies. Sie verbindet in ihren Arbeiten künstlerische Praxis mit kultureller Forschung.
In den vergangenen Jahren hat sie mehr als 20 kritische Essays und Buchkapitel zu digitaler Kunst, Cyberkultur, Computerspielen und verantwortungsvollem Design geschrieben. Ihre jüngstes Buch, "Critical Play", wurde von der Fachpresse begeistert aufgenommen, wirft es doch einen kulturhistorischen und zugleich künstlerischen Blick auf die Spiele. Dabei spricht sie diesen die Fähigkeit zu, etablierte Normen zu hinterfragen und somit ein breiteres Spektrum der Spielerfahrung hervorzubringen.
Neben ihrer interdisziplinären Forschungstätigkeit wird Mary Flanagan auch für ihre immer noch anhaltenden Pionierarbeiten im Bereich Digitaler Kunst gefeiert. Ihre Werke reichen dabei von auf Spielen basierenden Systemen über Viren und Körperinterfaces bis hin zu interaktiven Texten.
Wir freuen uns über zahlreiche Besucher ihres Vortrags sowie angeregte Diskussionen!
Live-Stream: http://www.justin.tv/gamelab
[1]: http://www.maryflanagan.com/bio
[2]: http://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Flanagan
Mary Flanagan, american media artist and game studies scholar, is holding a talk on November 30th, 20:00 at the University of Arts and Design, Karlsruhe. Subject of her talk: "Playful Systems"
Mary Flanagan is a media artist and one of the most acclaimed game studies scholars. She combines creative praxis with cultural research in her scientific work.
She has written more than 20 critical essays and chapters on the subject of digital art, cyberculture, gaming, and responsible design. Her last book, Critical Play was very well received by the game studies community. Her central thesis in this book examines how games can question established cultural rules and by doing so enable a bigger and much richer field of game play experiences.
Besides her interdisciplinary research activities, she is well known for her ongoing pioneering contributions to the field of digital art. Her artwork ranges from game based systems to computer viruses, embodied interfaces to interactive texts.
NEXT LEVEL Conference II in Köln
Das GameLab des Instituts für Postdigitale Narrativität der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) präsentiert sich auf der diesjährigen Next Level Conference am 4. und 5. November in Köln. In ihrer zweiten Ausgabe nimmt die Next Level Conference Computerspiele als ausdrucksstarkes und sinnstiftendes Medium ernst und präsentiert digitale Spiele im Kontext von Kunst und Kultur. Sie bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Kunstprojekten und Diskussionen zur Kreativwirtschaft und Kulturellen Bildung sowie eine lebendige Mischung wissenschaftlicher Vorträge und außergewöhnlicher Spiele zum Testen.
Das GameLab Karlsruhe ist sowohl in der dortigen Ausstellung als auch im Gesamtprogramm stark vertreten, unter anderem mit Vorträgen der HfG-Lehrbeauftragten Adam Rafinski und Sebastian Felzmann sowie der Studenten Marco Zampella und Jens M. Stober. Ihr Vortragsspektrum umfasst die folgenden Themen: „Der erweiterten Spielbegriff“, „Mediennostalgie und Retrogaming“, „Ludic Interfaces“ sowie „Computerspiele, Kunst und Volksverhetzung“.
In der NEXT LEVEL II-Ausstellung sind Arbeiten folgender Künstler des GameLabs Karlsruhe zu sehen: Holger Ballweg, Patrick Borgeat, Adam Gawel, Jonathan Giroux, Juan Alzate Romero, Max Ratzlaff, Matthias Richter, Matthias Schneiderbanger, Michael Vierling, Johnatan Wehrle, Matthias Wölfel, Marco Zampella.
Die an die Lange Nacht der Kölner Museen angegliederte Ausstellung lässt ihre Besucher Games ausprobieren und Medienkunst erleben. Neben des GameLab Karlsruhe sind auch künstlerische Positionen des Cologne Game Lab und der Züricher Hochschule der Künste (ZhdK) vertreten.
Die an die Lange Nacht der Kölner Museen angegliederte Ausstellung lässt ihre Besucher Games ausprobieren und Medienkunst erleben. Neben des GameLab Karlsruhe sind auch künstlerische Positionen des Cologne Game Lab und der Züricher Hochschule der Künste (ZhdK) vertreten.
Weitere Infos zum Programm unter: www.game-lab.de und www.nextlevel-conference.org
Veranstaltungsort NEXT LEVEL II:
AbenteuerHallenKALK
Christian-Sünner-Straße 8
51103 Köln
SOMMERLOCH 2011
Die Ausstellung des GameLab im Postdigital Ausstellungbereich (großes Studio) im Rahmen der Jahresausstellung "Sommerloch 2011" zeigte die besten studentischen Projekte der letzten zwei Semester. Vom 12. bis 17. Juli 2011 präsentierte der Fachbereich künstlerische Produktion und Forschung an Game-Art, Retro-Games, Serious Games, Machinima, Augmented Reality und Stereoskopie. mehr >>>
Beteiligte Künstler/Gruppen:
Jan Cordes, Anna Gates, Hannes Gerlach, Greta Luise Hoffmann, Kinetic Space, LASN, Alexander Liebrich, Richard Mrasek, Adam Rafinski, Matthias Richter, Jens M. Stober, Michael Vierling, Jonathan Wehrle, Matthias Wölfel, Marco Zampella, Moph Zielke, Adam Gawel
Zu sehende Werke:
Not A Game, You Are ... Not Alone, 1954, 3D4, ...ühmmm³, Bird Game, Paparazzi (Arbeitstitel), Attraction, Green Eyed Invader, Spielwiese,iChamber Masoch, Kinetic Space, Terrorfahndung, Adameyes
Ausstellungsführer: SOMMERLOCH 2011 und SOMMERLOCH 2010
SPIELSALON KASSEL
GameLab beim „Festival der Autorenspiele“ in Kassel
Vom 13. bis 17. Juli 2011 findet im Kasseler Kunstverein das erste „Festival der Autorenspiele SPIELSALON“ statt. Der SPIELSALON reflektiert die neue künstlerische Entwicklung der Computer-Games auf der theoretischen und der praktischen Ebene. Auch zwei Mitglieder des HfG-GameLab, Jens Stober und Matthias Richter, sind dort mit ihren Arbeiten vertreten. Der SPIELSALON ist eine Veranstaltung der Kunsthochschule und der Universität Kassel, unterstützt von der hessischen Film- und Medienakademie. /////// Jens M. Stober: 1378(km)Der Spieler wird in 1378 an unterschiedliche innerdeutsche Grenzabschnitte versetzt. Dabei ist es dem Spieler möglich in die Rolle des Grenzsoldaten der DDR oder die des Republikflüchtlings zu schlüpfen. 1378 bietet als 3D-Online-Multiplayer-Game eine Echtzeit-Interaktion zwischen den Spielern in dem Szenario der Vergangenheit. Es fällt unter die Rubrik der „Serious Games“, wie auch das von Jens M. Stober mitentwickelte Game „Frontiers“. Matthias Richter: NOT A GAMEAuf den ersten Blick ein gewöhnliches Jump and Run, entpuppt sich „Not A Game“ schnell als etwas völlig anderes: Das Spiel beginnt mit dem Spieler zu kommunizieren und versucht ihn davon zu überzeugen, jegliche Interaktion einzustellen. Widersetzt sich der Spieler, spielt er also trotzdem, erfährt er nach und nach eine Geschichte, die je nach Art der Interaktion verschiedene Wege nimmt. Link zur Veranstaltung: www.spielsalonkassel.com/deBEYOND GAMING - LEVEL UP
Aktuelle Ausstellung "BEYOND GAMING - LEVEL UP" am Beyond Festival (Internationales Festival für 3D) in der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe vom 27-29.05.2011
Beteiligte Künstler/Gruppen:
Jan Cordes, Magnus Goebel, Alexander Liebrich, Institut für Postdigitale Narrativität, Matthias Richter, Jens M. Stober, Michael Vierling, Marco Zampella, Team Hallenbau A
Zu sehende Werke:
Drahtkommode, You Are ... Not Alone, Not A Game, Stereo-3D-4-Season-Real-Time-Panorama, 1378(km) (Realtime Stereo 3D Trailer), ...ÜHMMM³, Spielwiese, Hallenbau A
Für das Digitale Spiel spielt 3-D eine sehr paradigmatische Rolle im Bezug auf den Tanz mit dem Code. Als First-Person-Games populär wurden, haben sie nicht nur zur immersiven Erfahrung durch das direkte Ansprechen der Körperlichkeit perspektivisch beigetragen, sondern vor allem die Art und Weise wie man den Raum hinterfragt und sich in diesem bewegt radikal verändert. Das Aufkommen von stereoskopischer 3-D Darstellung wird aktuell nicht nur durch das Medium Computerspiel technologisch maßgeblich beflügelt, sondern auch im Bezug auf das Potenzial der spielerischen Involvierung des Nutzers von Seiten der Games erforscht. In Kombination mit anderen zeitgemäßen technologischen Entwicklungen, wie Augmented Reality, Global Positioning System (GPS) und Social Gaming, stellt diese Entwicklung einen zentralen Brennpunkt des aktuellen medienkünstlerischen Interesses dar. Die Beiträge des GameLab der HfG Karlsruhe reagieren darauf, indem sie die Rolle des Subjektes in aktuellen technologischen Entwicklungen auf vielfältige Weise mit einer spielerischen Leichtigkeit kritisch hinterfragen.
© 2007-2013 Institut für Postdigitale Narrativität - HfG Karlsruhe











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